Um 6 im Kreis 5: Schutz vor Machtmissbrauch im Jugendheim 2021

Wie kann man ein förderliches und schützendes Umfeld für fremdplatzierte Kinder und Jugendliche schaffen? Partizipation ist ein zentraler Faktor.

Thema
Das Wohl junger Menschen umfassend sicherzustellen, gehört zum Auftrag der stationären Kinder- und Jugendhilfe. Allerdings weisen Studien darauf hin, dass auch nach der Fremdplatzierung ein schützendes und förderliches Umfeld nicht immer garantiert ist. Schlimmstenfalls kann es zu Erfahrungen von Machtmissbrauch oder Übergriffen kommen. Um dies zu verhindern, werden in der Praxis systematische Schutzkonzepte entwickelt. Für deren Erfolg sind Partizipationserfahrungen von Kindern und Jugendlichen eine zentrale Voraussetzung. Ziel der Veranstaltung ist, ausgehend von Erkenntnissen einer Studie von ZHAW und Integras mit Expertinnen und Experten der Frage nachzugehen, welche Möglichkeiten solche Konzepte bieten und wo ihre Grenzen liegen.

Referierende

Stefan Eberitzsch, Dozent und Projektleiter, ZHAW Soziale Arbeit
Julia Rohrbach, wissenschaftliche Mitarbeiterin, ZHAW Soziale Arbeit
Diskussionsgäste

Sven Colijn, Leiter Aufsicht und Leistungscontrolling, Direktion für Inneres und Justiz des Kantons Bern
Gabriela Rauser, Geschäftsführerin Integras Zürich
Vertreterin oder Vertreter der Stiftung Zürcher Kinderheime (ZKJ)
Moderation

Samuel Keller, Dozent und Projektleiter, ZHAW Soziale Arbeit