Alternative Investments und Absolute Return 2.0

Alternative Anlagen sind in den letzten 30 Jahren gereift und entwickeln sich zunehmend zu einer anerkannten Anlagekategorie für viele Investoren. Sie sind etablierter Teil der Finanzindustrie, die vermehrte Aufmerksamkeit und Akzeptanz erfährt, dies sowohl von den Regulierungsbehörden als auch von der Öffentlichkeit.

Die anstehende Debatte soll unter anderem erörtern, wie die Anbieter auf Kostensenkungs-Ansprüche, Optimierung der Liquidität und volle Ausnutzung des Risikobudgets eingehen. Interessant ist sicherlich die Frage, ob die erhöhte Volatilität in den vergangenen Monaten von den vorgabefrei agierenden Fondsmanagern positiv genutzt werden konnte (insbesondere von Long/Short-Akteuren während der Korrekturphasen).

Welche Strategien versprechen derzeit Mehrwert und für wen eignen sich bestimmte Strategien besonders? Uns interessiert auch, ob die Regulierung (AIFMD u.a.) der Produktgattung Schub verleitet hat und ob die Schwellenländer mehr Chancen bieten als Industriestaaten. Weil Liquidität für Investoren zentraler wurde, fragen wir auch, was sich bei der Produktgattung alles so verändert hat seit Ende der 90er-Jahre (beispielsweise mit Blick auf die Trading-Intensität, die Anlage- und Absicherungsinstrumente, die Kosten) und ob dies den Anlegern effektiv zum Vorteil gereicht.